Die CDU-Gemeinderatsfraktion Mannheim trauert um Konrad Schlichter

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Am 30. Januar 2026 ist unser langjähriger Stadtrat Konrad Schlichter im Alter von 83 Jahren verstorben. Mit ihm verliert die CDU Mannheim eine prägende Persönlichkeit, einen leidenschaftlichen Kommunalpolitiker und einen überzeugten Christen, dem Mannheim und insbesondere der Mannheimer Norden über Jahrzehnte hinweg am Herzen lagen.

Konrad Schlichter

Konrad Schlichter engagierte sich seit mehr als sechs Jahrzehnten ehrenamtlich. 1963 trat er in die CDU ein – im selben Jahr übernahm er bereits Verantwortung als stellvertretender Dekanats-Jugendleiter. Fast ein halbes Jahrhundert war er kommunalpolitisch aktiv, davon 35 Jahre – von 1984 bis 2019 – als Mitglied des Mannheimer Gemeinderats. In dieser langen Zeit wirkte er in zahlreichen wichtigen Gremien mit und gestaltete die Entwicklung unserer Stadt aktiv mit.

Als gebürtiger Odenwälder wurde er längst zum überzeugten Mannheimer, besonders zum Waldhöfer. Er hat die Entwicklung unserer Stadt seit den 1960er Jahren aus nächster Nähe erlebt und mitgeprägt. Mehrfach stellte er sich auch als Landtagskandidat im Mannheimer Norden in den Dienst der Partei und leistete dort engagierte Basisarbeit.

Besonders am Herzen lagen ihm soziale Themen. Sein Einsatz für ältere Menschen, für Familien und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt war beispielhaft. Für sein langjähriges Engagement wurde er mit der Lorenz-Werthmann-Medaille des Caritasverbands ausgezeichnet – eine besondere Würdigung seines Einsatzes für die Schwächeren in unserer Stadt. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Gemeinderat blieb er aktiv und engagierte sich an der Spitze des Mannheimer Seniorenrats für die Belange älterer Menschen.

Konrad Schlichter war ein Mann klarer Worte und fester Überzeugungen. Er verstand Politik stets als Dienst an den Menschen und scheute auch die offene Auseinandersetzung nicht, wenn es um Verantwortung und Glaubwürdigkeit ging. Die CDU Mannheim wird Konrad Schlichter ein ehrendes Andenken bewahren. Sein Wirken, seine Geradlinigkeit und sein sozialer Kompass bleiben uns Verpflichtung und Auftrag zugleich.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Helga, seinen Kindern, Enkeln und allen Angehörigen.