Wirtschafts-Hilfe im doppelten Wortsinne

Erweiterung der Außengastronomie als Zukunftskonzept

Bei einem Rundgang in der Mannheimer Innenstadt haben sich unser Mannheimer Bundestagsabgeordneter und stellvertretender Fraktionsvorsitzender Nikolas Löbel, Stadtrat Thomas Hornung sowie Erster Bürgermeister Christian Specht vor Ort in Restaurants und Bistros ein Bild von der Erweiterung der Außengastronomie gemacht. Entsprechende Anträge werden in Folge des Corona-Lockdowns zur Unterstützung der gastronomischen Betriebe von der Stadt unbürokratisch und durchaus großzügig gewährt. So können die Gastronomen zumindest zum Teil ausgleichen, was im Innenbereich an Plätzen wegen der Abstandsregelungen wegfalle. “Unsere neue Außenbestuhlung hat uns gerettet”, sagte Claudia Oberthür, Inhaberin des “Schwarzen Adlers” in Rathausnähe den drei CDU-Politikern zur Begrüßung. Das Restaurant, das in vierter Generation seit fast 100 Jahren besteht, hatte bisher gar keine Außenbestuhlung, weshalb die Sommermonate zu den schwächeren im Jahreslauf zählen. Auf die monatelange Corona-bedingten Schließung des “Schwarzen Adler” wäre also unmittelbar die umsatzschwächste Zeit gefolgt, doch das konnte mit der neuen Außenbewirtschaftung nun abgewendet werden. Drei Parkplätze unter stattlichen, schattenspendenden Platanen wurden dafür umgewidmet. Zunächst befristet bis 31. Dezember.

Gut für Gastronomie, Stadtbild und Lebensqualität

Erweiterung der Außengastronomie als Zukunftskonzept
Erweiterung der Außengastronomie als Zukunftskonzept

“Viele Gastronomen haben uns gesagt: Das solle doch unbefristet weitergehen. Das befürworten wir im Sinne der Gastronomen, des Stadtbilds und der Lebensqualität”, berichtet Nikolas Löbel. Auch Nunzio und Benito Monachino von Vino & Pizzateka in L 4 sprechen sich klar für eine Verlängerung der neuen Außenbewirtschaftung aus. Das Restaurant und Weinbar ist seit mehr als 25 Jahren an diesem Standort – und hat jetzt erstmals eine großzügige Außenbestuhlung. “Wir haben viel Geld investiert. Und die Gäste lieben es. Es wäre für alle schade, wenn wir das Ende des Jahres wieder abbauen müssten”, so der Inhaber, den alle als Benito kennen. Löbel, Specht und Hornung nahmen selbst kurz Platz und überzeugten sich von der Qualität der baulichen Maßnahmen: “Aus zwei Parkplätzen am Straßenrand wurde eine entsprechend der städtischen Gestaltungsrichtlinie ästhetisch ansprechende Außenbewirtschaftung. Das wertet das Stadtbild auf und sorgt für ganz neues Flair”, so Hornung. Auch Familie Oberthür vom “Schwarzen Adler” sieht ihre Außenbestuhlung nicht nur als wirtschaftliche Hilfe für ihren Betrieb, sondern darüber hinaus als “echte Aufwertung der Umgebung, weil es zum Verweilen einlädt und neue Aufenthaltsqualität schafft”, so Frau Oberthür.

In der ganzen Stadt, also auch in den Stadtteilen, sind binnen kurzer Zeit auf Antrag der CDU-Gemeinderatsfraktion hin, dem der gesamte Gemeinderat gefolgt ist, neue oder erweiterte Außenbewirtschaftungen genehmigt worden. Die Stadträte Löbel und Hornung dankten Erstem Bürgermeister Christian Specht, in dessen Dezernat beim Fachbereich Sicherheit und Ordnung die Federführung dafür liegt, für diesen “Kraftakt der Verwaltung”. Löbel weiter: “Der Gemeinderat hat einen klaren Wunsch formuliert und die Verwaltung hat das flexibel und unbürokratisch und vor allem schnell umgesetzt. Politik und Verwaltung haben hier zur Bewältigung der Corona-Krise einen guten Job gemacht. Das Ergebnis sollte die Krise überdauern und zum Zukunftskonzept werden.”